Ganzheitliche Kieferorthopädie

 

Kieferanomalien und schiefe Zähne treten praktisch immer gemeinsam mit Körperfehlhaltungen oder Körperfehlfunktionen auf.

 

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Ursache ist die Verbindung des Kopf-, Halssystems mit allen anderen Körpersystemen über Faszien, Bindegewebe und Muskeln.

 

Direkt an den Kiefern setzen über 30 Muskeln an. Unsere Muskeln, Organe und Knochen sind untereinander über ein kompliziertes Fasziensystem verbunden, welches den Körper horizontal, vertikal und diagonal durchzieht. Entsteht nun lokal im Körper eine Anspannung durch Streß, Verletzungen, Vernarbungen oder Verklebungen, so breitet sich dieser Zug unkontrolliert im gesamten Fasziensystem aus und erreicht auch die Kiefer.

 

Beispielsweise kann sich ein Kreuzbiß sowohl aus einem Beckenschiefstand, durch Asymmetrien des Schädels als Geburtsfolge, Schlüsselbeinbruch oder als Folge eines Schiefhalses entwickeln. Auf obigem Bild sehen Sie die Verbindung zwischen einem Beckenschiefstand und einem rechtsseitigen Kreuzbiß im Milchgebiß.

 

Wie der Unterkiefer zum Oberkiefer steht hängt also wesentlich von den Spannungsverhältnissen im ganzen Körper ab. Die logische Konsequenz hieraus ist, gesamtkörperliche Fehlfunktionen, die zur Entstehung der Kieferanomalie beigetragen haben, so umfassend wie möglich vor und während der kieferorthopädischen Behandlung auszugleichen.

 

Ein Netzwerk von Chiropraktiker, Physiotherapeuten, Orthopäden, Logopäden, Zahnärzten, HNO-Ärzten, Optometristen, Schmerztherapeuten, Kinderärzten und Psychologen arbeitet täglich mit uns an dieser komplexen Aufgabe.